Skoda Fabia SE L: Langzeittestbericht

Abschlussbericht: Wir verraten, ob der Skoda Fabia Supermini überzeugt hat

Der Fabia leidet darunter, dass es für das gleiche Geld interessantere Superminis auf dem Markt gibt. Er ist jedoch praktisch und leicht zu fahren und hat sich in den letzten sechs Monaten als sehr angenehm erwiesen.

Kilometerstand: 5.974Verbrauch: 45,2mpg

Unsere Zeit mit der neuesten Version des Skoda Fabia ist zu Ende, und in den letzten sechs Monaten haben wir 6.000 Kilometer in unserem “einfach cleveren” Supermini zurückgelegt.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der aktuelle Fabia nicht das jüngste Kind auf dem Block ist. So solide wir den Fabia in der Zeit, die wir mit ihm verbracht haben, auch gefunden haben, eines ist ganz offensichtlich: Dieser Mk3 ist bereit, weiterzuziehen und seinen Abschluss zu machen, weshalb ich die Universität Oxford als Ziel für eine letzte Fahrt gewählt habe.

Ich habe den Fabia für meine regelmäßigen Fahrten in und aus dem Zentrum Londons genutzt, während unser Autor Luke Wilkinson viele Kilometer mit dem Skoda auf der langen Autobahn zwischen seinem Zuhause in London und seiner Familie in Cumbria zurückgelegt hat.

Die meisten Mitarbeiter des Auto Express-Teams haben den Fabia auch schon ausprobiert, was uns zu dem Schluss gebracht hat, dass Skoda seinen Slogan für den Fabia von “einfach clever” in “einfach vernünftig” ändern sollte. Er ist definitiv ein reifer Student, kein rüpelhafter Studienanfänger. Dennoch ist er mit seiner unkomplizierten Art genau der Richtige, wenn man nur ein bequemes und zuverlässiges Transportmittel braucht. Die Bildredakteurin Dawn Grant ist ein echter Fan, denn sie nutzt ihn, um Besorgungen in der Stadt zu erledigen und ihre Familie zu transportieren.

Seine schlichte Form bedeutet, dass die Sicht sehr gut ist, besser als bei den designorientierten Konkurrenten mit kleinen Glashäusern und sportlicheren Linien. So ist es ein Leichtes, um die Straßen und blinden Ecken der Stadt zu kurven, und die Anwesenheit des Fabia hat die Einheimischen sicher nicht verärgert. Auch die Größe des Skoda hilft in dieser Hinsicht. Er gehört zu den kompakteren Vertretern der Supermini-Klasse und ist weniger als vier Meter lang: 3.997 mm, um genau zu sein.

In einer Klasse, in der sich das Downsizing nicht auf die Gesamtabmessungen bezieht, ist er neben dem Polo und dem SEAT Ibiza der kürzeste und schmalste aus dem Supermini-Trio des VW-Konzerns. Er misst sich mit anderen, neueren Konkurrenten und schafft das übliche Skoda-Kunststück, dass man sich fragt, wie die Firma es schafft, so viel Platz in ein so kleines Gehäuse zu bekommen.

Ich bin ein ziemlicher Kleinwagen-Fan, und mein letztes Auto war ein MINI Cooper Fünftürer – preislich ein anderes Kaliber, aber mit dem Pep, den der Skoda vermissen lässt. Ich hoffe, dass die nächste Generation des Fabia ein bisschen Sexappeal mitbringt. Genau das hat meinem Auto gefehlt, und so verlässt es uns mit einem guten Ergebnis, aber nicht mit einem ersten Platz, wenn ich seine Arbeit bewerte.

Obwohl es schwer ist, bei diesem Auto einen Spaßfaktor zu finden, ist es nicht ganz ohne Charme hinter dem Lenkrad. Die Fahrposition ist großartig, und obwohl die Pedalbox etwas eng ist, wie Verbraucherredakteur Hugo Griffiths in unserem letzten Bericht bemerkte, kann man es sich leicht bequem machen. Die Lenkung ist direkt genug, besonders leicht und schnell, aber es fehlt ihr an Substanz. Dennoch ist sie leicht zu bedienen, vor allem in der Stadt.

Die “Simply Clever”-Funktionen, die man überall im Innenraum findet, sind ebenfalls nützlich. Der Regenschirm unter dem Beifahrersitz hat mich schon ein paar Mal vor einem Regenschauer bewahrt, aber da der Fabia im Sommer bei uns ist, wurde die eingebaute Kombination aus Eiskratzer und Reifenprofilmesser in der Tankklappe überhaupt nicht benutzt.

Das Infotainment-System hingegen schon. Der Bildschirm lässt sich zwar schnell bedienen, aber das serienmäßige Satellitennavigationssystem ist eher mäßig. Zum Glück ist der Fabia mit Apple CarPlay ausgestattet, das für mich die Schnittstelle der Wahl geworden ist. Allerdings ist es nicht unfehlbar. Der einzige Fehler, der in den sechs Monaten, in denen wir den Fabia gefahren haben, aufgetreten ist, ereignete sich am letzten Tag unseres Aufenthaltes: Auf der Fahrt nach Oxford versagte das Display, bevor es plötzlich wieder zum Leben erwachte, als ich ankam.

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